Das Schreiben 05. Nov 2009

Es war nicht seine Absicht, etwas zu schreiben, ohne sich darüber Gedanken gemacht zu haben, was man vom ihm erwartete zu hören. Doch das alles ging ihm zu weit. Es war ihm unmöglich, an etwas anderes zu denken, als das Schreiben. Es ging ihm nicht um das Vermitteln von Information – geschweige denn Emotion –, sondern einzig und allein um den Prozess des Schreibens.

Das Schreiben selbst war für ihn eine Findung von Worten die er immer schon gesagt haben wollte. Es erlaubte ihm, sich so auszudrücken, wie er es für angemessen erachtete. Im besten Falle ermöglichte es ihm auch gleichzeitig den Fluss seiner Gedanken der ganzen Welt als kleinen und vollkommen optionalen Vorschlag zu unterbreiten, den andere Menschen annehmen und so seine Ideen in die ihren integrieren können.

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Sind Toaster destruktiv? 30. Mai 2009, 2

Der folgende Text ist meine Literatur-Hausaufgabe für den 11. Mai 2009, Aufgabe war das Verfassen einer Satire zu einem beliebigen Thema. Natürlich musste dafür der von mir schon für das Gesamt-Projekt des Literatur-Kurses vorgeschlagene Einfall von destruktiven Toaster herhalten.

Eine Erörterung über den generealisierbaren Nutzen der Toaster

Toaster verbrauchen Strom. Sie halten das Frühstück auf, verzögern es um die kostbaren Minuten, in denen der Kaffee kalt wird. Und was tun sie in dieser Zeit, außer Strom zu verbrauchen? Sie verbrennen Nährstoffe, sie schmelzen sie förmlich aus dem Essen und rösten es dazu auch noch unangenehm.

Aber nicht nur das. Toaster gehören nämlich auch noch der Sorte von Geräten an, die immer genau dann kaputt gehen, wenn man sie unbedingt braucht. Z.B., wenn man nur noch Toastbrot im Haus hat. Oder wenn man dem Gast just eine Minute zuvor ein echtes Hawaii-Toast versprochen hat, obwohl der Backofen schon seit Monaten funktionsuntüchtig ist.

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Der Professor 16. Mai 2009, 1

Der folgende Text ist meine Literatur-Hausaufgabe für den 27. April 2009, Aufgabe war die Beschreibung einer (fiktiven) Person. Außerdem würde er sich gut als Anfang eines Buchkapitels eignen, wie ich finde.

Die Tür öffnete sich und eine Dame blickte mir entgegen. Ich war noch etwas gedankenverloren, verstand aber dann, dass sie mich bat, in das Zimmer einzutreten. Ich stand auf, ging durch die Tür und schloss sie hinter mir.

In dem Zimmer fiel mein Blick nach etwas Umherschweifen zunächst auf einen Schreibtisch, welcher etwas unerwartet in die linke Ecke des Raumes gerückt war, sodass ich beim Eintreten zunächst gegen das helle Fenster blickte, vor dem sich jedoch nichts befand, und erst dann den schweren Eichen-Tisch entdeckte, der sich in eben jenem linken, schattigen Bereich befand und wodurch somit sowohl vor wie auch hinter dem Möbelstück viel zu wenig Platz zu sein schien. Die Gestalt, welche ich hinter dem Tisch nur erahnen konnte, schien sich in diesem kleinen schattigen Bereich weder wohl zu fühlen, noch in Erwägen ziehen zu wollen, den sonnigen Bereich des Raumes zu nutzen – das Fenster erleuchtete auch an diesem späten Nachmittag noch die komplette Mitte wie auch die gegenüberliegende Seite des Zimmers.

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Eine Aktion zur Bereicherung von Wänden 10. Mai 2009

Es war einmal eine Zeit, die gar nicht so lange her war; und es war vor einigen Tage, als ich einen tollen Gutschein für 10€ + kostenlose Versandkosten bei “Extrafilm” fand. Obwohl dieser Laden nicht die allzu günstigsten Preise hat, mit eine Gutschein für alles drum und dran – wo man nicht einmal eine Kontoverbindung oder ähnliches angeben muss – ist es auf jeden Fall ein Test wert.

Also kam mir die folgende Idee: Ich schenke einer anderen, fremden Person ein paar ausgedruckte Fotos von mir, mit diesem Gutschein. Sprich:

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Ein paar Eindrücke von der Westküste 29. Apr 2009

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, war ich die Osterferien über in der Bay Area in der Nähe von San Francisco. Eine wirklich beeindruckende Gegend mit einem sehr lässigen Lebensstil und neben Urbanisierung bis zum Abwinken doch noch einer wundervollen Landschaft, wo man von kleinen Seen und Wäldern bis hin zu Gebirgsketten und Pazifikstränden alles findet.

Aber, wisst ihr was? Ich will gar nicht so viel dazu schreiben, sondern euch lieber ein paar Fotos zeigen. Ja, ich weiß, ich hab mich nicht sonderlich angestrengt, super Locations zu finden und auf den richtigen Augenblick zu warten, aber ich habe genommen, was ich kriegen konnte.

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