Ich mag schlechte Fotos. 28. Feb 2010, 1
Ich finde schlechte Fotos eigentlich ziemlich cool. Und mit “schlecht” meine ich (fälschlicherweise) “technisch schlecht”.
Letzten Freitag habe ich mir die iPhone App “Hipstamatic” gekauft, die mit dem Slogan “Digital Photography Never Looked So Analog” beworben wird und eine alte Plastikkamera aus England in digitale und mobile Zeitalter bringt. Kurz gefasst, man öffnet die App, wählt Linse-/Film-/Blitz-Modul aus, schaut durch den “Sucher” (aufs Display) und macht ein Fotos, welches dann (relativ zeitaufwendig) so “entwickelt” wird, dass es direkt mal 30 Jahre älter aussieht.
trustno1 25. Feb 2010, 1
Heute mal etwas sehr außergewöhnliches. Ich möchte Musik empfehlen. Und es ist kein Metal. Und, um das noch zu toppen, sie ist auch noch kostenlos. Ich höre ja schon länger besonders gerne Progressive Metal. Auch rein instrumental. Auch rein zur Entspannung.
In diesem Kontext habe ich auf jamendo auch ein paar nette Bands gefunden. Herausragend finde ich Countdown, JT Bruce und — jetzt kommt die Überleitung zum eigentlichen Thema — trustno1.
Kreativität der heutigen Generation 21. Feb 2010, 1
Habe gerade auf The Fukoa Project einen Artikel über die Zukunft von Kommunikation und Kreativität gelesen. Darin beschreibt der Autor die heutige Jugend (also auch mich) als leider sehr unkreativ im Bezug auf originelle Ideen.
Ich glaube, wie auch einige Kommentatoren, dass die Gesellschaft gesättigt ist von Künstlern mit einem Master of Rats Arts und ihnen daher keinen Raum mehr bietet. Utilitarismus pur. Außer natürlich, man ist als Künstler schon angesehen; und meistens ist man das, weil man zwar außergewöhnlich ist, damit aber keinen vor den Kopf stößt. Gemäßigte Kunst also, nichts Neues, nur Altes neu formuliert. Neue Ideen gibt es sicher jeden Tag, aber entdeckt werden viel zu wenige.
Das Schreiben 05. Nov 2009
Es war nicht seine Absicht, etwas zu schreiben, ohne sich darüber Gedanken gemacht zu haben, was man vom ihm erwartete zu hören. Doch das alles ging ihm zu weit. Es war ihm unmöglich, an etwas anderes zu denken, als das Schreiben. Es ging ihm nicht um das Vermitteln von Information – geschweige denn Emotion –, sondern einzig und allein um den Prozess des Schreibens.
Das Schreiben selbst war für ihn eine Findung von Worten die er immer schon gesagt haben wollte. Es erlaubte ihm, sich so auszudrücken, wie er es für angemessen erachtete. Im besten Falle ermöglichte es ihm auch gleichzeitig den Fluss seiner Gedanken der ganzen Welt als kleinen und vollkommen optionalen Vorschlag zu unterbreiten, den andere Menschen annehmen und so seine Ideen in die ihren integrieren können.
Sind Toaster destruktiv? 30. Mai 2009, 2
Der folgende Text ist meine Literatur-Hausaufgabe für den 11. Mai 2009, Aufgabe war das Verfassen einer Satire zu einem beliebigen Thema. Natürlich musste dafür der von mir schon für das Gesamt-Projekt des Literatur-Kurses vorgeschlagene Einfall von destruktiven Toaster herhalten.
Eine Erörterung über den generealisierbaren Nutzen der Toaster
Toaster verbrauchen Strom. Sie halten das Frühstück auf, verzögern es um die kostbaren Minuten, in denen der Kaffee kalt wird. Und was tun sie in dieser Zeit, außer Strom zu verbrauchen? Sie verbrennen Nährstoffe, sie schmelzen sie förmlich aus dem Essen und rösten es dazu auch noch unangenehm.
Aber nicht nur das. Toaster gehören nämlich auch noch der Sorte von Geräten an, die immer genau dann kaputt gehen, wenn man sie unbedingt braucht. Z.B., wenn man nur noch Toastbrot im Haus hat. Oder wenn man dem Gast just eine Minute zuvor ein echtes Hawaii-Toast versprochen hat, obwohl der Backofen schon seit Monaten funktionsuntüchtig ist.
